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Sonntag, 14. Mai 2017
Zweiter Überraschungssieg der Argovia Pirates
von Argovia Pirates, Bild von Roman Schläpfer
 

Der Aufsteiger aus dem Kanton Aargau mischt die NLB weiterhin gehörig auf. Im zweiten Heimspiel der Saison gelang der zweite Sieg gegen einen starken Gegner. Das Spiel war an Spannung und Dramatik kaum zu überbieten. Die Pirates drehten das Resultat in den letzten Minuten


Die Pirates erwischten einen Traumstart. Sie erzielten gleich mit dem zweiten Spielzug einen Touchdown durch Philipp Koch. Die Defense konnte die Lions danach soweit kontrollieren, dass die Luzerner nur zu einem Fieldgoal kamen. Der nächste Angriff der Pirates stand im Zeichen von Running Back Daniel Steiner. Mit seinem ersten Lauf sorgte er für einen First Down an der 36-Yard Linie der Lions. Dann lief er im 3. Down 18 Yards und brachte die Pirates bis auf zwei Yards an die Endzone der Lions. Quarterback Claudio Ferrari trug den Ball danach gleich selber zum zweiten Touchdown. 14:3 nach zwei Angriffsspielen; das konnte sich sehen lassen. Die Defense beider Mannschaften sorgten für vier Punts hintereinander ehe die Lions mit einem langen Passspiel zu ihrem ersten Touchdown kamen. Die Argovia Pirates konnten reagieren. Daniel Steiner sorgte mit einem weiteren guten Lauf auf die eigene 40-Yard Linie für einen First Down. Dann passte Claudio Ferrari gleich dreimal hintereinander auf Philipp Koch. Die ersten beiden Pässe brachten First Downs, der dritte den Touchdown. Das Conversion Fieldgoal, das einen weiteren Punkt gebrachte hätte, wurde von Luzern geblockt. Zur Pause führten die Pirates damit mit 20:10 Punkten

 

Turbulente zweite Hälfte

 

Die Luzern Lions wandelten ihr erstes Angriffsspiel nach der Pause gleich in einen Tochdown um. Die Pirates mussten ihren Angriff mit einem Punt beenden. Danach setzten die Lions viel Druck mit ihrem Laufspiel aus. Die Pirates Defense musste sich immer mehr zurück drängen lassen und fanden kein Mittel, um die Läufe der Luzerner zu stoppen. Zwei Touchdowns der Lions waren die Folge. Die Luzerner kehrten die Partie und führten nach drei Vierteln mit 20:30. Man musste befürchten, dass die Tabellenführer das Spiel nun endgültig in die Hand nehmen würden, denn die Pirates agierten nervös und handelten sich mehrere Strafen und damit Raumverluste ein. Doch die Luzerner konnten davon nicht profitieren. Im Gegenteil, sie wurden ebenfalls gleich reihenweise bestraft und sorgten so auch dafür, dass sich die Pirates bald an der 14-Yard Linie der Luzerner wiederfanden. Ein Pass auf Guillaume Aeby brachte den vierten Touchdown (27:30). Die drei Punkte Rückstand kurz vor Schluss weckten Erinnerungen an das Hinspiel in Luzern, als die Pirates in letzter Sekunde mit einem Fieldgoal den Ausgleich schafften. Die Pirates spürten, dass die Lions auch heute zu packen wären. Die Defense konnte sich besser auf die Angriffe der Lions einstellen und zwangen sie zu einem Punt. Dank dieser guten Vorarbeit konnte die Offense wieder ran und sich Yard für Yard voran kämpfen. Mit weniger als zwei Minuten zu spielen, fing Guillaume Aeby den  Ball zu seinem zweiten Touchdown. Die Pirates hatten die Partie tatsächlich wieder wenden können und führten 33:30. Die Lions setzten danach alles auf eine Karte und versuchten mit einem weiten Pass viel Raum gewinnen, um wenigstens in Fieldgoaldistanz zu kommen. Doch Guillaume  Aeby konnte den Pass abfangen. Die Entscheidung an diesem spannenden Abend war gefallen. Headcoach Roger Bächli war nach dem Spiel überglücklich und gab die Glückwünsche gleich an seine Coaching Kollegen weiter: "Ohne den grossen Einsatz von Tobias Balz, Kari Häfeli, Roland Peter und Dan Reichl wären solche Spiele nicht möglich. Ihnen gebührt mein ganz besonderer Dank!"

 

U19 mit vorzeitigem Spielende

 

Derweil bleibt die Saison für das U19 Team der Argovia Pirates schwierig. Sie waren auch diesmal gegen die Lions chancenlos. Bereits dezimiert angetreten, beklagten sie in der ersten Hälfte weitere Verletzte. Headcoach Marcel Fehr zog deshalb zur Pause die Reissleine. Um seine Spieler zu schonen und nicht noch mehr Verletzte zu riskieren, traten die jungen Piraten nicht mehr zur zweiten Halbzeit an. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie 0:44 zurück.


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